EPAL-Paletten Ökologie
Nachhaltigkeit bei EPAL-Paletten
Verantwortung für Umwelt und Ressourcen
Bei der Herstellung von EPAL-Paletten steht der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen im Mittelpunkt. Der überwiegende Teil aller EPAL-Paletten wird aus Holz gefertigt – einem nachwachsenden Rohstoff, der aktiv zur Bindung von CO₂ beiträgt. Jede einzelne EPAL Europalette leistet damit einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz und entlastet die Umwelt um nahezu 30 Kilogramm CO₂.
Ein wesentlicher Faktor für diese positive Umweltbilanz ist das international etablierte Mehrwegsystem. Durch den wiederholten Einsatz und den geregelten Palettentausch wird die Nutzungsdauer deutlich verlängert und der Bedarf an neuen Rohstoffen reduziert. Auch EPAL-Gitterboxen sind auf langfristige Verwendung ausgelegt: Die eingesetzten Stahlkomponenten bleiben häufig über viele Jahre im Umlauf, ohne zusätzliche Umweltbelastungen zu verursachen.
Ökologische Kennzahlen auf einen Blick
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Eine EPAL Europalette bindet rund 30 kg CO₂
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Diese Menge entspricht in etwa dem Volumen eines Heißluftballons
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Ressourcenschonung durch Mehrfachnutzung, Reparatur und Wiederverwendung
EPAL-Kreislaufwirtschaft als nachhaltiges System
Holz als Grundmaterial bildet das Fundament der EPAL-Ladungsträger und ermöglicht eine besonders umweltfreundliche Logistik. In Kombination mit verantwortungsvoller Forstwirtschaft, dem weltweiten Palettentausch und der systematischen Reparatur entsteht ein geschlossener Kreislauf. Am Ende des Produktlebens kann das Holz zudem energetisch verwertet werden, wodurch zusätzliche ökologische Vorteile entstehen.
Ein zentrales Instrument zur Transparenz dieser Einsparungen ist die sogenannte CO₂-Sparuhr. Sie erfasst fortlaufend die durch EPAL Europaletten eingesparte CO₂-Menge in Deutschland seit August 2013. Grundlage der Berechnung sind sowohl die Anzahl der produzierten Paletten als auch die CO₂-Bindung des verwendeten Holzes.
Unabhängige Berechnungsmodelle, unter anderem auf Basis des Pallet Carbon Calculator von ECCM/Camco Group, Skogs Industrierna und TIMCON, zeigen, dass die weltweite CO₂-Einsparung durch EPAL-Paletten sogar mehr als doppelt so hoch ausfällt wie die allein in Deutschland ermittelte Menge.
Transparenz seit 2013
Der Startpunkt der offiziellen Erfassung war der 01. August 2013. Zu diesem Zeitpunkt übernahm EPAL die eigenständige Organisation des offenen Europaletten-Tauschsystems. Seitdem wächst der dokumentierte CO₂-Einspareffekt kontinuierlich und macht in Echtzeit sichtbar, welchen Beitrag EPAL Europaletten zur Reduzierung von Emissionen leisten.